| Die Erfindung des Buchdruckes durch Johannes Gutenberg im 15. Jahrhundert hat die Welt verändert. Auch wenn vermutlich schon um das Jahr 1040 in China das Hochdruckverfahren genutzt wurde, war doch die entscheidende Neuerung in Gutenbergs Technik, dass er bewegliche Lettern aus Metall verwendete. Damit schuf er die Voraussetzung für eine industrielle Buchproduktion, die in den folgenden Jahrhunderten eine wichtige Grundlage für die Verbreitung von Wissen werden sollte. Vor Gutenberg war Wissen oft nur einer sehr kleinen Zahl von Gelehrten zugänglich. Dies lag nicht zuletzt daran, dass die meisten Schriften nur in relativ wenigen handgefertigten Kopien vorlagen, die dazu auch noch oft in klösterlichen Bibliotheken aufbewahrt wurden. Die damit einhergehende ideologische Steuerung des Zugangs zu Wissen spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte des Mittelalters.
Heute sind gedruckte Dokumente in allen Bereichen des Alltags zu finden, z.B. in der Post, als Plakate, als Fahrscheine usw. Fast jeder Besitzer eines Computers hat zudem einen Drucker zuhause, auf dem er selber Schriften und Bilder produzieren kann. Meist handelt es sich dabei um Tintenstrahldrucker, die mit Druckerpatronen befüllt werden. Druckerpatronen enthalten Tinte und da diese relativ teuer ist, hat sich ein umkämpfter Markt für diese Produkte entwickelt, auf dem originale und alternative Druckerpatronen angeboten werden. Möchte man große Mengen verarbeiten ist ein Drucker mit Lasertechnologie klar im Vorteil. Der Toner, der anstatt Tinte verwendet wird, ist preiswerter und bietet gerade bei Texten eine höhere Qualität als Tintenstrahler. Um die Kosten noch weiter zu senken, kann man Toner wieder auffüllen oder recycelte Toner verwenden. |